Philosophie und Kunst

Anthropologische Ästhetik und Kunstgeschichte - Bebilderte Essays - Überblick

2012
Diese Datei gibt einen Überblick über meine neun bebilderten Essays zur Anthropologischen Ästhetik und Kunstgeschichte mit einer Inhaltsangabe zu jedem Essay. Die für diese Arbeiten verwendeten Bilder sind entweder in meinem Besitz oder können frei aus dem Netz heruntergeladen werden. Ich erkläre, dass sämtliche auf dieser Web-Seite veröffentlichten Bilder mir keinerlei wirtschaftlichen Nutzen bringen und nur der unentgeltlichen Allgemeinbildung dienen. Hier die alphabetisch geordnete Liste mit einer kurzen jeweiligen Inhaltsangabe: 1. Die Erschaffung Adams - Michelangelos Meisterbild als Wahrbild der Kunst 2. Himmelsschau 3. Horizontales Sehen 4. Kornkreise und Land Art als Bildende Kunst 5. Künstlerische Grundhaltungen in der Bildenden Kunst 6. Mensch und Kunst - Die drei Grundprozesse der Bildenden Kunst 7. Menschenkundlicher Vergleich zwischen Verbaler Sprache und Bildsprache 8. Renaissance- und Barockmalerei im Vergleich 9. Vom Gespräch als Thema in der europäischen Malerei der Neuzeit Siehe auch unter "Anthropologische Ästhetik"

Renaissance- und Barockmalerei im Vergleich

Fertigstellung Dezember 2011
Angeregt durch das wegweisende Werk "Kunstgeschichtliche Grundbegriffe – Das Problem der Stilentwicklung in der neueren Kunst" (Basel/Stuttgart 1984, 17. Aufl.) von Heinrich Wölfflin, habe ich eine Vergleichstabelle mit sechs Kriterien entwickelt, die es ermöglichen, Renaissance- und Barockmalerei zu unterscheiden. Eine Auswahl themengleicher und themenähnlicher Bilder aus jeweils beiden Epochen lädt dazu ein, im eigenen Anschauen die charakteristischen Unterschiede zu entdecken. Die Bilder bieten ein faszinierendes Feld, um die unterschiedliche Sehweise der zwei verschiedenen Epochen herauszuarbeiten, und machen uns so bewusst, dass wir die Welt immer so sehen, wie es unseren jeweiligen Erwartungen bzw. Grundmustern (die übrigens änderbar sind!) entspricht. – In meinen stets anthropologisch orientierten kunstgeschichtlichen Lehrveranstaltungen erfreute sich dieser im gemeinsamen Gespräch entwickelte Vergleich großer Beliebtheit unter den Studierenden. Zu finden unter "Philosophie und Kunst / Anthropologische Ästhetik".

Michelangelos Meisterbild als Wahrbild der Kunst

Oktober 2011
Dies ist keine fachwissenschaftlich-kunstgeschichtliche, sondern eine kunst-philosophisch-ästhetische Betrachtung, welche zwar die kunstgeschichtliche Forschung voraussetzt und entsprechende Daten auch erwähnt, in der es aber um eine implizite Botschaft geht, wie sie im Fresko mit enthalten ist. Zu finden unter "Philosophie und Kunst / Anthropologische Ästhetik".

Kunst und Gesellschaft - Vortrag

Mai 2010
Meine Betrachtungen zum Themenbereich Kunst und Gesellschaft streben keine in sich geschlossene Theorie an, sondern möchten zeigen, was verschiedene Ansätze zu leisten vermögen und was nicht. - Ich entwickle in diesen Betrachtungen auch den philosophischen Hintergrund meiner Romane.

Vom Gespräch als Thema in der europäischen Malerei der Neuzeit - Mit Beispielen von Grünewald bis Hopper

November 2009
Auch mit diesem Essay stelle ich die Kunstgeschichte in den Dienst eines an-thropologischen Interesses. Die Fähigkeit des gegenseitigen Austausches in der zwischenmenschlichen Kommunikation des Gesprächs ist ein Anthropologicum ersten Ranges. In der Malerei der Neuzeit spielt dieses Thema allerdings eine eher nebensächliche Rolle. Dennoch konnte ich beim Gang durch die Jahrhunderte seit der Renaissance eine Reihe von Gemälden finden, die das Thema sehr unterschiedlich angehen und das reiche Spektrum des Gesprächs veranschaulichen. Zu finden unter "Philosophie und Kunst / Anthropologische Ästhetik".

Kunst und Wissenschaft, kurz gefasst

2005
Kunst und Wissenschaft haben sich in der Kulturgeschichte nach anfänglich erheblicher Überschneidung als zwei relativ gesonderte Gebiete entwickelt, sollten aber nicht als etwas voneinander Getrenntes betrachtet werden.

Schönheit - Was ist das?

Januar 2005
So gibt es zahlreiche Varianten für Schönheit, und sie entsprechen doch immer derselben Idee. Dieses sozusagen funktionale Schönheitsverständnis lässt verschiedene Varianten der Verwirklichung zu.

Un-Sinn

2004
Der Ausdruck Sinn verweist auf geistigen Inhalt, verbunden mit sinnlicher Wahrnehmbarkeit, und bestätigt damit die für uns Menschen und unsere Sprache typische Verbindung von allgemeinem geistigem Gehalt und sinnlich konkreter Existenz, wobei diese Verbindung durch uns denkende Menschen permanent neu gestiftet werden muss. Nur für ein Bewusstsein wie das menschliche gibt es Sinn als unsere spezifische Sicht der Welt und unserer selbst.

Kornkreise als Bildende Kunst und Land Art

2004
Ich möchte betonen, dass mein Hauptthema das ästhetische Phänomen der Kornkreise ist und dass ich die Land Art nur vergleichsweise mit einbeziehe, um eine kunstgeschichtliche Einordnung der Kornkreise anzuregen. Interessanterweise sind die Kornkreise ungefähr zu der Zeit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit getreten, als im Rahmen der Bildenden Kunst sich auch die Land Art etablierte. Was sind Kornkreise bzw. Piktogramme in Kornfeldern? Durch welche Besonderheiten und Eigenschaften zeichnen sie sich aus? Worin besteht ihre Ästhetik? Wodurch unterscheiden sie sich von Land Art? Hier unternehme ich den Versuch, das grandiose Phänomen der Kornkreise in die Kunstgeschichte seit dem 20. Jahrhundert einzuordnen. Zu finden unter "Philosophie und Kunst / Anthropologische Ästhetik".

Moderne und Sinn-Verlust

Juli 2002
Die großen archetypischen Sinnbereiche der menschlichen Existenz und ihres kosmischen und göttlichen Bezugsfeldes gaben dem künstlerischen Schaffen die sinnerfüllten Ziele.

Zum Stoff-Form-Problem - Tagebuch-Auszüge

1965-1967
Zur Form: Man kann zwei Arten von Form unterscheiden, erstens die werdende Form, zweitens die gewordene Form. Die gewordene Form kann wie alles andere Gegebene zum Stoff für die werdende Form werden. - Das Kunstwerk ist gewordene Form, die dazu dient, eine ursprünglich werdende Form nachzuvollziehen.
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